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Montag, 28. Januar 2013

Guter Rat?


Gehe jeden Tag zehn Minuten spazieren.

Sitze jeden Tag einige Minuten in der Stille.

Wenn du morgens aufwachst, vervollständige die folgende Aussage:
Mein Ziel heute ist es…

Lebe mit den drei E´s:
Energy (Energie)
Enthusiasm (Begeisterung)
Empathy (Mitgefühl)

…und mit den drei F´s:
Faith (Vertrauen)
Family (Familie)
Friends (Freunde)

Verbringe mehr Zeit mit Personen, welche über 70 sind und mit solchen, die unter 6 sind.

Träume mehr, während du wach bist.

Versuche, täglich mindestens drei Personen zum Lachen bzw. zum Lächeln zu bringen.

Nimm zur Kenntnis, dass das Leben eine Schule ist und du hier zum Lernen bist. Durchlaufe alle Tests. Probleme sind nur ein Teil des Lehrplans, die vorübergehen – wie eine Mathestunde. 
Aber die Lektionen, die du lernst, bleiben dir ein Leben lang.

Das Leben ist nicht immer fair, aber dennoch schön.

Du musst nicht jeden Streit gewinnen. Akzeptiere Unstimmigkeiten.

Vergleiche dein Leben nicht mit dem der anderen. Du hast keine Ahnung, wohin ihre Reise geht.

Lasse Kerzen brennen. Benutze das schöne Schreibpapier. Bewahre es nicht für eine besondere Gelegenheit auf. HEUTE ist das Besondere.

Niemand ist zuständig für dein Glück – außer Dir selbst.

Vergib allen für alles.

Wie gut oder schlecht die Situation auch sein mag, sie wird sich ändern.

Lass alles los, was dir nicht nützlich, nicht schön ist oder dir keine Freude macht.

Egal wie du dich fühlst: Steh auf, kleide dich an und zeige dich.

Ruf deine Familie und deine Freunde oft an.

Jede Nacht, bevor du schlafen gehst, vervollständige die Aussage:
Ich bin dankbar für…

Sonntag, 15. November 2009

Glück in Suppentassen, Teil II: Der Duft von Ingwer


Als ich ein halbes Jahr in Südspanien war, habe ich vor allem drei Dinge vermisst: Regenwetter, Sauna, und kühle Tage, an denen man Körper und Seele mit einer duftenden Kürbissuppe aufwärmen kann.

Deshalb freue ich mich im Herbst ganz besonders auf die ersten Hokkaido-Kürbisse – und auf das erste Mal, wenn meine Küche wieder schön warm nach Ingwer duftet.


Wärmende Kürbissuppe mit Kokosmilch

Man nehme:
1 Hokkaido-Kürbis
Kartoffeln
Möhren
Ingwer, es darf ein etwa handgroßes Stück sein
1 Dose Kokosmilch
Salz
Wasser
1 großer Topf
Pürierstab

Den Kürbis von außen gut waschen. Danach kannst Du ihn halbieren, die Kerne herauslöffeln (weg damit!) und den Kürbis mitsamt der Schale in Stücke schneiden. Schäle die Möhren und die Kartoffeln und schneide sie ebenfalls in kleine Stücke. (Möhren sind übrigens nicht unbedingt nötig, aber die Kartoffeln machen die Suppe dicker und geben ihr einen kräftigen Geschmack.)

Bedecke das Gemüse in Deinem größten Topf mit Wasser und stell es auf die Herdplatte. Bis das Wasser heiß ist, kannst Du den Ingwer schneiden und zerkleinern. Ich nehme dazu die Parmesanreibe. Egal, wie Du es machst, der Ingwer kommt sofort mit in den Topf. Auch Salz kannst Du schon dazugeben. Dann lasse alles ca. 20 Minuten kochen, am besten so, dass das Gemüse weich ist, aber noch nicht zerfällt. Riechst Du, wie gut der Ingwer duftet?

Wenn das Gemüse weich ist, kannst Du Deine Suppe pürieren. Am besten geht das mit dem Pürierstab. Da ich gern Kürbisstücke mag, fische ich vor dem Pürieren eine gute Menge davon heraus und gebe sie erst hinterher wieder dazu. Schneller geht es, wenn man gleich alles püriert. Dabei kannst Du auch die Kokosmilch hinzugießen.

Schmecke die pürierte Suppe noch einmal mit Salz ab. Wenn sie noch nicht kräftig genug schmeckt, ist wahrscheinlich zu wenig Ingwer drin. Mit dem Saft einer Zitrone kannst Du den Geschmack etwas unterstützen.

Lass Dir die Suppe schmecken und freu Dich über den Ingwerduft in Deiner Küche!


Samstag, 14. November 2009

Glück gibt es tiefgefroren für 1,99 plus Suppengrün.

Es gibt viele Rezepte zum Glücklichsein: Einen halben Liter Freundschaft, drei große Batzen Hingabe und eine Prise Dankbarkeit, so oder ähnlich lauten die meisten Rezepte.

Stimmt alles nicht! Glück gibt es im Supermarkt, und zwar zum Beispiel in der Hühnerabteilung.


Die erste Hühnersuppe des Winters

Man nehme:
1 Suppenhuhn
1 gutes Suppengrün, können auch zwei sein, besonders wichtig für den Geschmack ist der Sellerie
1 großen Topf
viel Wasser
Salz und Pfeffer

Taue das gefrorene Suppenhuhn irgendwie auf. Am schnellsten geht es im Kochtopf, einmal ganz kurz aufkochen, danach ist das Eis weg, aber der Geschmack noch da. Wichtig ist, dass Du das Auftauwasser weggießt, wegen der Salmonellen.

Bereite dem Huhn ein schönes, heißes Bad aus mehreren Litern Wasser (sodass es gut bedeckt ist) und dem kleingeschnipselten Suppengrün. Da kann Dein Suppenhuhn gern mehrere Stunden lang drin köcheln. Je länger, desto mehr Geschmack. Zwei Stunden sind eine gute Faustregel. Zwischendurch kannst Du schon mal Salz und etwas Pfeffer hinzugeben.

Wenn es lange genug gekocht hat, nimm das Huhn raus und lass es abkühlen, damit Du das Fleisch abzupfen kannst. Das kommt wieder in die Suppe. Vorher überlege Dir, ob Du das zerkochte Gemüse drinlassen willst oder nicht. Wenn nicht, gieße die Suppe (ohne Fleischeinlage!) durch ein Sieb. Ich mache es mal so, mal so. Man kann auch wieder frisches Gemüse hinzufügen.

Das abgezupfte Fleisch in kleinen Stücken wieder hinzugeben. Ich mag meine Suppe gern mit Einlage, zum Beispiel mit Reis oder kleinen Nudeln (ich nehme Buchstaben oder Sternchen). Wenn es nach Omas Küche schmecken soll, sind auch Graupen eine gute Idee. Manche mögen sie, andere überhaupt nicht. Das ist Geschmackssache.

Zum Schluss schmecke die Suppe nochmal mit Salz und Pfeffer ab, bedanke Dich bei dem Huhn, dass es Dir mit seiner Suppe Kraft gibt, und dann: Guten Appetit.